{"id":29,"date":"2017-01-22T19:52:21","date_gmt":"2017-01-22T18:52:21","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8888\/Sankt%20Barbara%20NEU\/?page_id=29"},"modified":"2023-07-02T06:53:21","modified_gmt":"2023-07-02T04:53:21","slug":"geschuetzgruppe","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/?page_id=29","title":{"rendered":"Gesch\u00fctzgruppe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Im Jubil\u00e4umsjahr wandern die Gedanken in jene Zeit (1952) zur\u00fcck, als Wilhelm- Hellwig eine Handvoll junger Korbacher M\u00e4nner um sich scharte und sie mit der Idee begeisterte, eine neue Formation innerhalb der Korbacher Sch\u00fctzengilde zu bilden, die mit B\u00f6llern und einer alten Kanone ausger\u00fcstet werden sollte. Anlass hierzu war ein Festzug zum 100-j\u00e4hrigen Bestehen der Liedertafel \u201eConcordia\u201c, in dem die Sch\u00fctzengilde eine Landsknechtgruppe darstellen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Idealismus, der bis heute in der Bruderschaft vorherrscht, war damals schon gefragt. Geld war in den ersten Nachkriegsjahren wenig vorhanden. So schnei- derten Handarbeitslehrerinnen und deren Sch\u00fclerinnen der Volksschule Umh\u00e4nge und H\u00fcte. Handwerker und Betriebe in der Stadt fertigten die Waffenst\u00fccke an. Besonders gut gelang der Bau der Lafette, die das alte historische Kanonenrohr aus der Nordenbecker Burg tragen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derart ausger\u00fcstet waren es dann 14 junge Burschen, die am 4. Dezember 1952<br \/>\n\u201eSankt Barbara\u201c gr\u00fcndeten und sich \u201eTreue \u2013 Gehorsam und Kameradschaft\u201c gelobten. In der Gr\u00fcndungsurkunde wurde weiter beschlossen, Sch\u00fctzenbrauchtum und die Treue zur Tradition der V\u00e4ter zu pflegen, allj\u00e4hrlich ein Neujahrsschie\u00dfen vom Turm der Kilianskirche durchzuf\u00fchren und den \u201eBarbara &#8211; Tag\u201c am 4. Dezember festlich zu begehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Laufe der Jahre trat man dann zu vielen Anl\u00e4ssen und Heimatfesten in Korbach , aber auch im ganzen Waldecker Land und \u00fcber die Landesgrenzen hinaus auf. Manch Prominenter, vom Minister bis zum 007 \u2013 Agenten Roger Moore, aber auch viele Sch\u00fctzenk\u00f6nige versuchten sich an alten Waffen und schossen mit Freude (und Respekt!) unsere Kanone ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In 50 Jahren wuchs die \u201eSankt Barbara\u201c zu einer tragenden Formation der Korbacher Sch\u00fctzengilde heran. Sie stellte in dieser Zeit f\u00fcnf Sch\u00fctzenk\u00f6nige, f\u00fcnf Burschenk\u00f6nige und f\u00fcnf Vogelk\u00f6nige. Stolz ist man darauf, da\u00df noch heute Gr\u00fcndungsmitglieder ob ihres hohen Alters immer noch aktiven Dienst verrichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung hatte Karl Kurt Frese , der \u00fcber 30 Jahre seit der Gr\u00fcndung immer mehr \u201eWaffenbr\u00fcder\u201c um sich scharte und nach seiner Amtszeit zum Ehrenhauptmann ernannt wurde. Die Hauptmannsw\u00fcrde \u00fcbernahm danach Horst M\u00fcller. Er war es, der ma\u00dfgeblich am Bau der neuen Kanone beteiligt war. 1986 wurde sie \u2013 ein getreues Abbild der alten Kanone &#8211; die jetzt im Heimatmuseum ist \u2013 in einem gro\u00dfen Festakt im Hof der \u201ealten\u201c Alten Landesschule in Dienst gestellt. So wurde die Ausr\u00fcstung stetig verbessert. Als 3. Hauptmann folgte Egon Eirund ab 1995. Er war vorher viele Jahre als Gesch\u00e4fts- f\u00fchrer der Bruderschaft eine tatkr\u00e4ftige St\u00fctze der Hauptleute und brachte viele gute Ideen ein. So wurde z. B. die neue Fahne 1992 durch ihn initiiert und auch viele sch\u00f6ne B\u00e4lle, Feste und Ausm\u00e4rsche trugen seine Handschrift. Die \u00dcber- nahmeder Position des Hauptmanns war also eine logische Folge seiner vielf\u00e4ltigen, zeitaufwendigen T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Sankt Barbara. In 2005 erfolgte die Wachabl\u00f6sung. In ihrer Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder der Gesch\u00fctzgruppe St. Barbara, Friedrich Weber zu ihrem neuen Hauptmann gew\u00e4hlt. Er tritt damit an die Stelle von Egon Eirund, der dieses Amt zehn Jahre aus\u00fcbte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jubil\u00e4umsjahr wandern die Gedanken in jene Zeit (1952) zur\u00fcck, als Wilhelm- Hellwig eine Handvoll junger Korbacher M\u00e4nner um sich scharte und sie mit der Idee begeisterte, eine neue Formation innerhalb der Korbacher Sch\u00fctzengilde zu bilden, die mit B\u00f6llern und einer alten Kanone ausger\u00fcstet werden sollte. 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