{"id":186,"date":"2017-01-01T18:10:34","date_gmt":"2017-01-01T17:10:34","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8888\/Sankt%20Barbara%20NEU\/?p=186"},"modified":"2017-01-01T18:10:34","modified_gmt":"2017-01-01T17:10:34","slug":"unsere-ausruestung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/?p=186","title":{"rendered":"Unsere Ausr\u00fcstung"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige altert\u00fcmliche Handb\u00fcchsen gab es schon vor dem Bestehen der Bruder- schaft. Diese sechs Handb\u00fcchsen, drei leichte und drei schwere, waren bereits im Fr\u00fchjahr 1952 f\u00fcr die Landsknechtsgruppe im Festzug der \u201eConcordia\u201c nach mittelalterlichen Vorbildern durch die Lehrlingswerkstatt der Continental Gummi- werke AG gefertigt worden. Im gleichen Fr\u00fchjahr hatte Wilhelm Hellwig die gro\u00dfe Kanone herrichten lassen. Das alte Kanonenrohr stammt aus der Wasserburg Nordenbeck, wo noch weitere drei Kanonenrohre dieser Art vorhanden sind. Es wurde vom Lehrer Otto Nord f\u00fcr das St\u00e4dtische Heimatmuseum erworben. Nun mussten eine Lafette und eine Protze angefertigt werden. Das S\u00e4gewerk Reuter stiftete zwei Eichenbohlen, Stellmacher Heinrich Saure fertigte die Lafette an und stiftete dazu die R\u00e4der. Schmiedemeister Heinz Weinreich (Ascher) stellte die kunstvollen Beschl\u00e4ge her. Stellmachermeister Louis Schmalz fertigte die Protze an und Malermeister Karl Birkenhauer \u00fcbernahm den Anstrich. Das Rohr wurde durch Schlossermeister Reinhard Schneider hergerichtet. Die Kanone wurde dann erst- malig beim Wartefest 1952 im Festzug mitgef\u00fchrt. Lunte, Ladel\u00f6ffel, Rohrwischer und anderes Zubeh\u00f6r fertigte Kurt Zellmann an. Beim Neujahrsschie\u00dfen stellte sich bald heraus, dass man unbedingt zw\u00f6lf \u201eB\u00f6ller\u201c brauchte. Unsere Waffenbr\u00fcder Hans Wilke und Horst Hehr sorgten dann recht bald f\u00fcr die fehlenden Hand- b\u00fcchsen. Drechslermeister Werner Schmalz stellte die Sch\u00e4fte her. Die ersten Handb\u00fcchsen wurden von den Schreinermeistern Wilhelm Heckmann und Friedrich Schmalz gesch\u00e4ftet. Zum B\u00f6llern wurde sp\u00e4ter noch ein Gestell f\u00fcr drei B\u00fcchsen von Schreinermeister Martin Freund gefertigt. Das Holz dazu stiftete sein Bruder, der Zimmermeister Karl Freund, die Beschl\u00e4ge stammen von Schmiedemeister Heinrich Weinreich (Marktplatz). Soviel \u00fcber unsere Bewaffnung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun zu der \u00fcbrigen Ausr\u00fcstung. Schon 1952 trug man eine Art Tracht, bestehend aus bunten Hauben mit kurzen Schulterumh\u00e4ngen (Gugelhauben) und dem blauen oder braunen Bauernkittel mit G\u00fcrtel. Erst 1954 wurden dann gemeinsam die kleidsamen braunen Anoraks angeschafft. Ein Stoffabzeichen auf dem linken \u00c4rmel kennzeichnete die Waffenbr\u00fcder. Die Berittenen trugen statt der Haube geliehene Baretts. Bereits 1953 wurde die Standarte im Handarbeitsunterricht der West- wallschule unter Anleitung von Frau Edith Giessing geschaffen. Am Barbaratag 1976 erhielten wir von unserem Freund und ehemaligen Sch\u00fctzenk\u00f6nig Ernst Grosche ein neues, kunstvoll hergestelltes Tischbanner. Jedoch wird auch das alte Tischbanner, das von Waffenschwester Erni Larouette gefertigt wurde, in Ehren gehalten. Standarte und Tischbanner wurden bei unserem F\u00e4hnrich Heinz Bock aufbewahrt und von seiner Schwester Hilde Bock sorgsam gepflegt. Bei der Er- satzbeschaffung von unseren Trachtenst\u00fccken hat sie sich als Tuchmeisterin gro\u00dfe Verdienste erworben. Das Trinkhorn stammt aus dem Nachlass einer ehe- maligen Penn\u00e4ler-Korporation in Korbach. Zum Freischie\u00dfen 1961 schafften sich die Mitglieder der Bruderschaft, besonders f\u00fcr die K\u00f6nigsb\u00e4lle, gr\u00fcne Waffenr\u00f6cke mit roten Kragenumrandungen an. Auf dem linken \u00c4rmel wird ein kupferner Schild mit dem Abzeichen der Bruderschaft getragen. Stephan Wei\u00df hat hierf\u00fcr die Stanze in gelungener Graveurarbeit geschaffen. Zum Freischie\u00dfen 1974 wurden die \u201eHeuj\u00e4ckchen\u201c von den neuen Gala-Uniformen abgel\u00f6st, die sich alle Waffenbr\u00fcder mit nicht geringem finanziellen Aufwand anschafften. Die Kupferschilder werden heute von unserem ehemaligen Hauptmann Horst M\u00fcller gefertigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hauptbestandteil unserer Ausr\u00fcstung ist aber unsere \u201eBewaffnung\u201c. Die neue Kanone wurde 1986 durch unsere befreundeten Kanoniere in der Olsberger H\u00fctte gegossen. Sie ist ein getreues Abbild der alten Kanone aus der Nordenbecker Wasserburg, die jetzt nicht mehr m\u00fchsam aus und wieder in das Heimatmuseum gebracht werden muss. Die 12 alten B\u00f6ller wurden durch 12 neue B\u00f6ller ersetzt und sollen uns nun im neuen Jahrtausend den gleichen Dienst erweisen wie die Alten. Sie wurden von unserem Waffenbruder Norbert Degowski gefertigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die alte Fahne aus der Gr\u00fcnderzeit wurde 1992 durch eine neue Fahne ersetzt, die auf Initiative unseres Hauptmanns Egon Eirund angeschafft wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An dieser Stelle sein noch einmal allen Spendern und G\u00f6nnern gedankt, ohne deren Hilfe es nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, diese Teile zu beschaffen. Als Kampfanzug dient nun seit 1995 ein aus braunem Grobleinen gefertigter Kittel. Dieser hat seinen Einsatz sowohl bei Sonnenschein als auch bei Regen und Hagel bestanden. So ist nach und nach die Ausr\u00fcstung und Ausstattung unserer Bruderschaft und Gesch\u00fctzgruppe immer mehr vervollkommnet worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/186"}],"collection":[{"href":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=186"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/186\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/sankt-barbara-korbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}